Speisezwiebel

das universelle Küchenwunder mit den vielen Fähigkeiten




Kategorie: Gemüse - Zwiebeln

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Speisezwiebel
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 Rezeptregister-Nr:  S346
 Erfassungsdatum:  22. 10. 2015
   
Herkunftsland:  China
Aliasname:  Zwiebellauch, Bolle, Speisezwiebel,
 Küchenzwiebel, Gartenzwiebel,
 Sommerzwiebel, Hauszwiebel,
 Haushaltszwiebel, gemeine Zwiebel

Beschreibung:

Als die Mutter aller Zwiebeln gilt die wahrscheinlich aus Asien stammende Speisezwiebel. In Deutschland angebaute Speisezwiebeln nehmen etwa 8% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche ein und liegen somit hinter den Tomaten auf Platz zwei der bedeutendsten Gemüsesorten.

Aus unserer Alltagsküche ist die Speisezwiebel nicht mehr wegzudenken. Mit ihr werden Saucen, Salate, Braten, Kuchen und Suppen verfeinert. Sie geben den Speisen ein würziges Aroma. In vielen Speisen ist die Zwiebel auch die Hauptzutat.

Schon sehr früh hat man auch die heilende Wirkung der Speisezwiebel. Daher auch die Redeweindung "Dampfbad und Zwiebel heilen jedes Übel". Die gesundheitsfördernden Kräfte sind mit der des Knoblauchs zu vergleichen.

Eine einzige Zwiebel pro Tag hat erwiesenermaßen eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Somit werden wir für die vielen Tränen bei schälen und schneiden reichlich belohnt.

Frische Zwiebeln erkennt man daran, dass die äußere Schale locker anliegt und raschelt wie Pergamentpapier. Bei älteren oder länger gelagerten Zwiebeln sitzt diese Schale fest an der Zwiebel.

Grundsätzlich gilt je kleiner und dunkler die Außenhaut der Zwiebel ist, umso intensiver ist sie im Geschmack. Mag man es milder, sollte man große Zwiebeln mit heller Außenhaut verwenden.

Wenn eine Zwiebel einmal angeschnitten ist, sollte sie auch sofort verbraucht werden. Angeschnittene Zwiebeln verlieren schnell an Geschmack und Aroma.

Die Speise- oder auch Küchenzwiebel hat sieben Häute und beißt alle Leute. Das kommt von den in den Zellwänden eingelagerte Aminosäure. Diese treibt und die Tränen aus den Augen und lässt die Nase triefen.

Ein bekannter Kinderreim sagt "Wer in sie beißt, den beißt sie wieder und macht nass, die Augenlider"