Gemüse - Sellerie

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Kategorie: Gemüse - Sellerie

Knollensellerie
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 Thema  Einzelheiten
 Selleriearten  Knollensellerie
   Bleichsellerie
   Schnittsellerie
 Rezeptregister-Nr:  S458
 Erfassungsdatum:  27. 10. 2012
   

Beschreibung:

Der Name geht wahrscheinlich auf die griechische Bezeichnung Selinon zurück und ist auf die Stadt Selinunt am Fluss Selinus zurückzuführen. In dieser sumpfigen Gegend wuchsen große Selleriebestände. In dieser Stadt ist die Spitze eines Sellerieblattes das Stadtwappen.

Vom griechischen Selinon wurde über das daraus abgeleitete französische Wort "celeri" bei uns "Sellerie".

Schon zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert vor Christus wurde nach schriftlichen Überlieferungen bei den Ägyptern der Wildsellerie als Heilpflanze verwendet. Eine vielfache Nutzung dieser Sellerieform ist auch bei den Griechen und den Römern bekannt.

Im europäischen Raum haben sich die Varianten Knollensellerie, Bleichsellerie und Schnittsellerie eingebürgert.

Diese Kulturformen unterscheiden sich teilweise sehr stark von den Wildformen des Selleries.

Der wilde Sellerie ist weltweit verbreitet und hat seine natürlichen Standorte auf salzhaltigen, feuchten bis sumpfigen Böden an den Küstengebieten des Mittelmeeres. Diese Wildform ist in deutschsprachigen Ländern so gut wie ausgestorben.

Der bei uns wild wachsende echte Sellerie ist eine einjährige ausdauernde krautige Pflanze, die 30 cm bis 100 cm hoch wird. Die dunkelgrünen Blätter sitzen an aufrecht wachsenden Stielen und sind einfach gefiedert. Bei kultivierten Sellerie sind die Blätter meistens doppelt gefiedert. In der Selleriepflanze enthaltenen Öle sorgen für das typische Selleriearoma, das bei uns sehr beliebt ist.

Die heute bei uns kultivierten Sellerieformen wurden wahrscheinlich aus dem Sumpfsellerie gezüchtet.