Grillen - Barbeque - BBQ - Smokern

Die Grillmethode die eigentlich nichts mit Grillen zu tun hat




Kategorie: Grillen - Räuchern - Smokern

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 Thema  Einzelheiten
 Zubehör  Holz für das Räuchern - Smokern
 Rezeptregister-Nr:  G265
 Erfassungsdatum:  16. 08. 2014
   
Herkunftsland:  USA

Beschreibung:

Die Taiono-Indianer in Mittelamerika haben ursprüngliche das Gargut wie Fleisch oder Fisch auf einem Holzgerüst unter offenem Feuer gegart und nannten diese Methode "Buccan". Diese Methode wurde von den Spaniern übernommen und als Barbacoa bezeichnet, aus dem sich das heute gebräuchliche Wort Barbeque ableitet.

Beim Barbeque handelt es sich um eine Garmethode bei der das Gargut überwiegend mit heißer Luft von 90 bis 130 Grad Celsius gegart wird.

Das garen finden in Mittelamerika in speziellen Erdgruben oder wie in den Südstaaten der USA in so genannten Barbeque-Smokern statt.

Bei den Völkern Mittelamerikas wird auch heute noch eine entsprechend tiefe Erdgrube ausgehoben die mit großen Kieselsteinen ausgelegt wurde. Auf diesen Steinen wird eine entsprechende Menge Holz aufgestapelt und bis nur noch die Asche übrig bleibt. Darauf werden frische große Blätter gelegt, in denen große Stücke Fleisch vom Rind oder vom Schwein eingepackt werden. Das Gargut wird dann mit Erde bedeckt und von der Hitze der Steine in vielen Stunden gegart.

Von den Sklaven in den Südstaaten der USA wurden die guten Fleischstücke von Rind und Schwein von der reichen Farmern verzehrt. Den Rest, d. h. die nicht so guten Fleischteile dieser Tiere wurden den Sklaven gegeben. Daraus entwickelte sich das Soul Food. Das bedeutete, diese Teile vom Rind oder Schwein meistens lange Garzeiten benötigten. Aus dieser Not heraus hat sich der BBQ-Smoker entwickelt.

So wurden in den Südstaaten dann auch sehr schnell, größere BBQ-Veranstaltungen organisiert, bei denen ganze Schweine- oder Rinderhälften in entsprechend großen Smokern zubereitet werden.