Grillen - indirektes Grillen

die ideale Methode für Grillgut das extrem lange Garzeiten hat




Kategorie: Zubereitungsmethoden - Grillen

indirektes Grillen
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 Grillanzünden  Chilenische Methode
 Rezeptregister-Nr:  G261
 Erfassungsdatum:  02. 08. 2014
   
Herkunftsland:  International

Beschreibung:

Beim indirekten Grillen befindet sich das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle. Gegart wird das Grillgut neben oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle.

Bei einer Temperatur von ca. 130 bis 220 Grad Celsius befindet sich das Grillgut in einem geschlossenen Grill, meistens einen Kugelgrill, bei dem das Grillgut nicht durch das direkte Feuer, sondern durch die reflektierende Hitze des Grillbehälters gegart wird.

Diese Methode ist in etwa vergleichbar mit dem Garprozess in einem Heißluft- oder Umluftbackofen zu vergleichen bei dem das Grillgut durch die umströmende Heißluft gleichmäßig gegart wird.

Platziert man unterhalb des Grillgutes eine hitzebeständige Schale, kann man das herabtropfende Fett, Fleischsaft oder herunterlaufende Marinade auffangen und unter Zugabe von weiteren Flüssigkeiten wie Wasser, Wein oder Bier, Wurzelgemüsen und Gewürzen zu leckeren Saucen weiterverarbeiten.

Hauptvorteil des indirekten Grillens ist, dass man auch dickeres Grillgut gleichmässig garen kann. Die entstehende Hitze hat ausreichend Zeit in das Gargut einzudringen ohne das Grillgut zu verbrennen. Die dabei entstehenden Bratensäfte bleiben erhalten und ein wenden des Gargutes entfällt.

Allerdings muss man beim indirekten Grillen von größerem Grillgut längere Garzeiten in Kauf nehmen.

Geschmacklich kann man das Grillgut durch Zugabe von Holzstücken in der Grillkohle beeinflussen.

Besonders geeignet ist das indirekte Grillen für Gargut das komplett durchgegart sein muss und vor dem Grillen für längere Zeit mariniert wurde.