Tripmadam

Grüne Tripmadam

Manfred's Rezeptekiste

Rezeptregister-Nr: G118

Das Kraut mit dem falschen Namen. Der kommt aus dem französischen und heißt eigentlich "Trique madame".

Wild wächst Tripmadam am Mittelmeer und in Mitteleuropa an Steinmauern und in Weinbergen. Währen früher Tripmadam ein fester Bestandteil der Kloster- und Bauerngärten war, gilt sie heute nur noch als Zierpflanze.

Die jungen Blätter nicht blühender Zweige werden zu Salaten, Soßen und als Suppengewürz verwendet.

Tripmadam spielt eine Rolle als säuerlich schmeckendes Küchenkraut für Suppen oder Salate und wird in Garten- und Supermärkten gelegentlich zu diesem Zweck angeboten. Sie wird in diesen Fällen auch als "Grüne Tripmadam" bezeichnet. Tripmadam kann nur frisch verwendet werden, da beim trocknen Geschmack und Aroma verloren geht.

Die spitzen, blaugrünen Blätter schmecken erfrischend säuerlich und leicht bitter. Sie passt gut an Salate, Wildkräutersuppen, Dressings, Gemüse, neuen Kartoffeln und Soßen. Als Würze für Fleisch ist Tripmadam nicht geeignet. Jedoch für Blaufelchen, Forellen und Kräuteressig darf Tripmadam nicht fehlen.