Basilikum

Königskraut

Manfred's Rezeptekiste

Rezeptregister-Nr: G105



Basilikum wird seit über 4000 Jahren von den Indern genutzt, da sie der Überzeugung waren das Basilikum etwas göttliches ist.

Basilikum wurde bereits in einem Edikt Kaiser Karl dem Großen erwähnt und seither in den Pfalzen angebaut.

Die Herkunft des Namens wird aus dem Griechischen abgeleitet wo es so viel wie "königliche Heilpflanze" bedeutet. Es wird deswegen auch oft Königskraut oder Königsbalsam genannt. Im deutschen Sprachraum ist es auch als Basilienkraut, Königskraut, Josefskraut, Suppenbasil, Braunsilge oder Deutscher Pfeffer bekannt.

Fester Bestandteil in den europäischen Kräutergärten ist Basilikum seit dem 12. Jahrhundert.

Eine pikante Bedeutung bekam Basilikum im Mittelalter. Die Aufforderung zum Liebesspiel wurde durch die Übergabe eines Basilikumsträußchens kundgetan.

Die etwa 60 verschiedenen Sorten unterscheiden sich in der Wuchshöhe, der Blattgröße oder im Aroma.

Aromatischer als die grünblättrigen Basilikumsorten ist das rotblättrige "Opal", welches leicht süßlich und pfeffrig schmeckt.

In unseren Gärten werden meistens die großblättrigen Sorten angebaut.

Seltener findet man Zitronenbasilikum mit seinem thymianähnlichen Duft. Auch das mexikanische Zimt-Basilikum ist bei uns weniger bekannt.

Zwergbasilikum ist eine etwa 15 cm hohe Pflanze mit wenig Platzanspruch.

Die Blätter des Basilikums werden frisch oder getrocknet verwendet. Wobei das getrocknete Basilikum sehr viel an Aroma verliert.

In der südeuropäischen Küche insbesondere der italienischen Küche ist Basilikum zum festen Bestandteil geworden.

Das feine Aroma des Basilikums geht beim einfrieren mehr oder weniger verloren. Um das Aroma zu konservieren sollte man besser Pesto daraus machen.

Für Tomaten ist Basilikum ein idealer Partner.